Moto-Therapie

Zu Beginn der mototherapeutischen Behandlung steht die sensorisch-integrative Motodiagnose: siehe Tests
Auf dieser Grundlage wird ein Förderplan erstellt, der folgende Punkte beinhaltet:
1. Beratung der Eltern bei kleineren Defiziten. Häusliche Förderung durch spezielle Programme oder Übungen
2. Lehrer- oder Erzieherberatung, um die Förderung miteinander abzustimmen
3. Förderung in Einzeltherapie

Therapie-Konzept
Die Sensorisch-Integrative Mototherapie ist ein an der neurologischen Entwicklung orientiertes Übungskonzept.
Mittel ist die Förderung durch eine entwicklungsorientierte systematische Wiederholung und Vervollständigung der Sensomotorik. Das Übungskonzept ist geeignet, durch basale Stimulation die Kompensationsmechanismen des Gehirns zu verbessern.
Sprachstörungen, Lern- und Verhaltensstörungen liegen meistens neurologische Funktionsstörungen zugrunde. Deshalb geht der Mototherapie immer eine ärztliche Untersuchung voraus.
Elternarbeit ist ein wichtiges Element der Mototherapie. In den Therapiestunden werden die Eltern zu Übungen angeleitet, die täglich zu Hause durchgeführt werden sollen und etwa 20 bis 30 Minuten in An-spruch nehmen. Die gute Mitarbeit der Eltern ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.
Ziel der Mototherapie sind die Verbesserung der Sprache, des Lern- und Sozialverhaltens sowie die soziale Integration des Kindes. Die verbesserte Kommunikation und Verhaltenssteuerung sind die Grundlage befriedigender Beziehungen in der Familie und dem Umfeld.
Die Verbesserung von Konzentration und Ausdauer führen dazu, dass pädagogische Förderprogramme mit mehr Aussicht auf Erfolg eingesetzt werden können.

Die Mototherapie fördert die Entwicklung von Wahrnehmung und Motorik als Grundlage für Verhalten, Sprache und Lernen.

Dies geschieht durch:

  • die Verbesserung des Berührungsempfindens der Haut, wodurch Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gefördert werden.
  • das harmonischere Wechselspiel der Muskulatur zwischen An- und Entspannung als Grundlage für viele Fertigkeiten wie z.B. Basteln, Radfahren, Lesen, Schreiben und Rechnen.
  • die Verbesserung des Gleichgewichts. Dadurch erhöhen sich die visuelle und auditive Wahrnehmung und damit die Konzentrationsfähigkeit.
  • die Verbesserung der expressiven Sprache. Die Aussprache von Buchstaben wird deutlicher. Sätze werden grammatikalisch richtig gebildet.
  • die Verbesserung der Koordination der Grob- und Feinmotorik und damit des Lern- und Sozia-verhaltens.

 

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